Lumsing Glory P1: 8000 mAh mehr Akku für Unterwegs

Akkupacks gibt es inzwischen wie Sand am Meer: Von Werbegeschenken mit nur kleiner Kapazität bis hin zu richtigen Akkumonstern mit mehreren 10.000-mAh ist alles dabei. Lumsing bietet mit der Glory P1-Serie sozusagen die goldene Mitte an. Wir haben sie einem ausführlichen Test unterzogen und klären, ob sich die Powerbank als Weihnachtsgeschenk lohnt.

Powerbanks gibt es schon einige Jahre auf dem Markt, früher eher für die Nerds gedacht, die mit ihrem Smartphone nicht einmal einen Tag schaffe, bevor es wieder an die Steckdose muss. Seit Sommer diesen Jahres erleben die externen Energiespender aber einen Höhenflug, Pokemon Go sei dank. Generell ziehen mobile Spiele und Anwendungen mit Ortungssystemen (Pokemon Go, Ingress oder die Navigation) viel Akku, sodass er nach wenigen Stunden schon leer ist. Ich persönlich spiele zwar keines der genannten Spiele, dank quasi-Dauernutzung auf Messen und unterwegs geht aber auch mir häufiger mal im Laufe des Tages der Saft aus. Und genau hier springen die Powerbanks ein, welche mit einem fetten Akku das eigene Smartphone, egal wo man sich befindet, mehrere Male aufladen kann.

Design & Verarbeitung

Besonders die günstigen Powerbanks kommen eher als Plastikbomber denn als Design-Schmuckstück daher. Als letzteres sollte man die Lumsing Glory P1 Powerbank nun auch nicht bezeichnen, hässlich ist sie allerdings auch nicht. Die Oberflächen sind mattschwarz gehalten, lediglich die Enden und ein schmaler Streifen auf beiden Seiten sind orange gefärbt. Dadurch ist sie zwar schlicht gehalten, allerdings kein hässlicher Block. Zwar ist sie komplett aus Plastik gefertigt, das merkt man aber beim ersten Eindruck nicht, da nichts knarscht oder klappert, sondern kompakt und gut verarbeitet ist.

Von der Größe her ist sie vergleichbar mit einem 5"-Smartphone, also kleiner als die meisten Phones, die aktuell im Umlauf sein dürften. Mit 1,5cm ist sie allerdings in etwa doppelt so dick, die 180 Gramm Gewicht machen sind zum Glück in der Tasche nicht wirklich bemerkbar.

Die mobile Energieversorgung kommt in einer schlichten Pappverpackung daher, auf der auch die technischen Spezifikationen aufgedruckt sind. Sie ist einfach zu öffnen (kein Blister-Scheiß!), durch leichtes Schütteln bekommt man sowohl die Powerbank als auch das mitgelieferte microUSB-Kabel aus der Verpackung raus. Einzig die mitgelieferte Bedienungsanleitung bekommt man nur mühsam aus der Verpackung gezogen.

Betrieb

Die Bedienung ist simpel: Einfach das USB-Kabel einstecken und Smartphone (oder sonstiges über USB betreibbares Spielzeug) anschließen, seitlichen Knopf drücken und schon fließt der Saft. Leider erkennt die Powerbank nicht automatisch, ob ein Gerät angeschlossen ist und startet dann nicht von selbst.

Die Powerbank kann nun über die beiden USB-Anschlüsse Geräte aufladen, dabei fließen bei 5 Volt über beide Anschlüsse zusammen maximal 2,4 Ampere - solltet ihr nur einen Ausgang nutzen, bekommt das eine Gerät dann natürlich die vollen 2,4 A. Praktisch, da mit dieser hohen Strommenge die Geräte schneller geladen werden als bei den immernoch verbreiteten 5V/1A. Unterwegs muss dann zum Beispiel das Huawei Nova (zum Test) nur rund 60 Minuten (im ausgeschalteten Zustand) an der Powerbank hängen, damit der Akku wieder auf 60% aufgefüllt werden kann, genug um den restlichen Tag zu überstehen. Falls aber eine Pokemon Go-Session ansteht, dürften auch die 60% schnell wieder weg sein, daher kann die Powerbank auch problemlos im Dauerbetrieb am Smartphone hängen. Einfach ein längeres Kabel dran, Powerbank in der Hosentasche verstecken und los gehts.

Die Kapazität von 8.000 mAh sollte für rund zwei Ladungen eures Smartphones reichen - rein rechnerisch könnte sie das Honor 8 2,7x, das iPhone 7 4,1x und das Huawei Mate 9 exakt 2x laden. Diese Werte dürften aber in der Realität nicht erreicht werden, da unterwegs immer etwas Energie verloren geht und nicht zuletzt die Powerbank auch selbst ein klein wenig Energie benötigt, um Beispielsweise auf der Oberseite mittels 4 LEDs den Ladezustand anzuzeigen.

Geht der Powerbank selbst dann mal der Saft aus, lässt sie sich über den microUSB-Port wieder aufladen, was in etwa 5 bis 6 Stunden dauert, solange ein Ladegerät mit mind. 1,5A Ausgangsleistung genutzt wird. Über Nacht also problemlos machbar.

Fazit

Die Lumsing Glory P1-Powerbank ist eine solide Energieversorgung für unterwegs. Sie bietet keinen zusätzlichen Schnickschnack wie eine Ladung per Qi-Standard und bietet für den Preis von rund 20 Euro auch nicht die allerhöchste Kapazität, dafür ist sie kompakt und gut verarbeitet und lädt Geräte mit bis zu 2,4A. Als kleines Geschenk unterm Tannenbaum also durchaus gut geeignet.

(amazon: B0197QFI6I)

In Kooperation mit Lumsing gibt es die Powerbank über den obigen Link sogar bis zum 20. Dezember, also noch bis kurz vor Weihnachten, ganze 40% reduziert, effektiv bezahlst du nur 11,40€. Dazu einfach die Powerbank in den Warenkorb legen und beim Checkout den Gutscheincode OMK6JD7Y angeben. Viel Spaß!

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Dieses Produkt wurde uns als Testmuster zur Verfügung gestellt.

In diesem Artikel sind Affiliate-Links vorhanden.

von Florian Schmidt

Gründer von Netzleben. Studiert IT System Engineering am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam. Kauft viel zu viel Technik online ein. Liebt Kekse.

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