Indie-Ecke: Basement

Du bist großer Breaking Bad-Fan und wolltest schon immer einmal selbst auf einem großen Haufen Geld in einem Lagercontainer sitzen? Kein Problem, mit Basement ist das alles möglich. Das Early-Access-Spiel macht im Kurztest schon eine gute Figur, was allerdings noch verbessert werden muss, liest du in diesem Bericht.

Aktuell bin ich ein großer Fan von Indie-Spielen. Daher möchte ich einige von ihnen in dieser neuen Serie vorstellen, vielleicht gefällt dir das ein oder andere Spiel ja so gut, dass du es auch mal antesten willst. Sämtliche dieser Spiele sind auf Steam mit dem "Indie"-Tag versehen bzw teilweise noch gar nicht auf Steam erhältlich.

In Basement verwaltest du deine eigene Drogenküche. Klingt abstrus, macht aber jetzt schon ziemlich viel Spaß. Neben dem Anbau der vier verschiedenen Drogensorten (Gras, Säure, Speed, Koks) kümmerst du dich natürlich auch um den Verkauf dieser Substanzen, schließlich kommt nur so Geld in die Kasse, welches du dringend zur Expansion benötigst.

Das Spiel ist dabei in klassischem 2D gehalten und scrollt dabei seitwärts (ähnlich wie die alten Mario-Spiele). Das tut dem Spielspaß allerdings absolut kein Abbruch, ganz im Gegenteil mag ich diese klassische, pixelige Grafik sehr. Das macht schließlich auch viele Indie-Spiele aus. Der Bau der eigenen Küche erfolgt dabei unterirdisch, dieses Prinzip kennen wir auch schon ziemlich gut von Fallout Shelter, in dem die Räume exakt genauso gebaut werden können.

Zum Betrieb deiner unterirdischen Küche brauchst du aber natürlich auch gute Mitarbeiter. Sowohl die Küchen als auch die Verkaufsräume benötigen eigenes Personal, zusätzlich kannst du auch noch Security anstellen. Jeder Mitarbeiter hat dabei unterschiedliche Produktivitätswerte, je höher, desto schneller arbeitet der Angestellte. Ab und an müssen diese sich aber auch ausruhen, dafür ist dann der Ruheraum da.

Aktuell sind leider die Eigenschaften der Angestellten immer gleich, sowohl Produktivität als auch Fitness (wie schnell jemand müde wird) und Kampfkraft unterscheiden sich bei neuen Angestellten nicht. Ich denke und hoffe mal, dass dies in der finalen Version dann anders sein wird.

Wem die Skills seiner Mitarbeiter nicht ausreichen, kann diese auch in verschiedenen Räumen trainieren. Auch die Stromversorgung muss mit einem eigenen Raum sicher gestellt werden, sonst funktioniert die ganze Küche nicht mehr.

Wenn dir die eigene Küche nicht mehr ausreicht, kannst du auch deine benachbarten Drogenküchen und Verkäufsräume überfallen und so einnehmen. Pass aber auf die Polizei auf, die gerne mal nach dem Rechten schaut. Damit sie deine Küche nicht hochnehmen, kannst du die Polizisten entweder mit etwas Barem bestechen - oder ihnen einen auf den Deckel geben. Ein bisschen Spaß muss ja bekanntlich sein.

basement-polizei

Die Polizei schaut mal nach dem Rechten, ein Bestechen ist aber ziemlich teuer.

Später wird es wohl auch noch so etwas wie verschiedene Distrikte geben, jedenfalls deuten darauf einige Angaben in der Übersicht hin. Bisher ist davon im Spiel allerdings nichts zu sehen, mal schauen wann dies implementiert wird.

Insgesamt ist das Spiel recht kurzweilig, macht aber schon ziemlich Spaß zu spielen. Der Schwierigkeitsgrad ist aber sehr hoch, ich bin bereits mehrfach früh im Spiel gescheitert. Man muss aufpassen immer etwas Geld in der Reserve zu haben, falls man überfallen wird und der eigene Dealer den Kampf verliert, um einen neuen anstellen zu können.

Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie die weitere Entwicklung voran geht. Wenn du selbst daran teilhaben willst, kannst du dir das Spiel für 8,99€ auf Steam kaufen. Alternativ kannst du natürlich auch die Facebook- und Twitter-Seite von Basement im Auge behalten.

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Dieses Produkt wurde uns als Testmuster zur Verfügung gestellt.

von Florian Schmidt

Gründer von Netzleben. Studiert IT System Engineering am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam. Kauft viel zu viel Technik online ein. Liebt Kekse.

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