Das Geheimnis der benutzerdefinierten Felder

Wenn du schon einmal mit Wordpress gearbeitet hast, sind sie dir bestimmt schon aufgefallen: Die benutzerdefinierten Felder, auf Englisch Custom Fields. Zu finden ist der Eintrag unter dem normalen Eingabefenster, unter Umständen musst du ihn noch in den Schreiboptionen aktivieren.

Zu sehen bekommst du dann zwei leere Felder, die erstmal nichts sagen.

Unter Umständen sind, je nach Theme, schon einige Auswahlpunkte vorhanden. Nur was bringen sie mir?

Was sind diese Felder?

Diese Felder sind nach dem Key-Value-Prinzip aufgebaut. Das bedeutet, dass zu jedem Schlüssel ein passender Wert vorhanden ist. Vergleichbar ist das in Etwa mit der Fernbedienung auf deinem Fernseher: Wenn du die Taste 1 drückst, guckt der Fernseher, was dort in seiner Datenbank für ein passender Wert zu finden ist, beispielsweise die ARD, und schaltet dann entsprechend um.

Du kannst also nun beispielsweise den Key "hinweis" angeben, und dazu dann einen passenden Hinweistext, beispielsweise dass dieser Artikel ein gewisses Hintergrundwissen voraussetzt.

Im Theme einbinden

Schön und gut, nur was bringt mir das jetzt? Ich will diesen Hinweistext ja sichtbar machen! Kein Problem. Dafür musst du nun etwas an deinem Wordpress-Theme herumschrauben. Du sucht im Theme die Stelle, an der der Text angezeigt werden soll. Der Vorteil ist: Diese Texte lassen sich an beliebiger Stelle sichtbar machen, nicht nur im Artikeltext!

Wenn du also im Theme (zum Beispiel der single.php) die passende Stelle gefunden hast, musst du dort nun folgenden Schnipsel einfügen:

<?php  $hinweis = get_post_meta($post->ID, 'hinweis', true);
if ($hinweis!= "") {
    echo $hinweis;
} ?>

Nun wird dein Hinweistext (wenn einer existiert) an passender Stelle eingefügt. Mit ein bisschen HTML, CSS und PHP Kenntnissen kannst du sehr ansehnliche Ergebnisse erzielen. So habe ich beispielsweise unter diesem Artikel den Via-Link eingebunden, hier ist der Hinweistext unten ebenfalls per benutzerdefiniertem Feld erstellt.

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von Florian Schmidt

Gründer von Netzleben. Studiert IT System Engineering am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam. Kauft viel zu viel Technik online ein. Liebt Kekse.

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