Buchrezension: Pure HTML5 und CSS3

Ein Buch für jeden, der mit dem Trend geht und dennoch minimalistisch arbeitet: Das ist Pure HTML5 und CSS3. Ich möchte dir dieses Buch in diesem Beitrag etwas näher bringen. Also ran an den Speck, Editor öffnen und direkt losarbeiten!

Bücher sind eigentlich auf dem absteigenden Ast. Dennoch ist es gerade für Neulinge einfacher, sich in einem Buch gesammelt über neue Sachen zu informieren. Und genau das ist die Zielgruppe von Pure HTML5 und CSS3: Umsteiger auf HTML5.

Denis Potschien hat dieses Buch für alle die geschrieben, die schon einmal mit HTML gearbeitet haben, nun aber auch die neuesten Standards verwenden wollen. Aber auch für Neueinsteiger, die erste Erfahrungen mit HTML gesammelt haben und nun ihr Wissen verfestigen wollen, ist dieses Buch gut geeignet.

HTML ist hier aber weit zu definieren: Potschien schreibt auf den 300 Seiten nicht nur über HTML5, auch CSS3 und die neuesten APIs von JavaScript werden angesprochen. Er verzichtet dabei aber auf sämtliche Frameworks aller Art, da er dies für unnötigen SchnickSchnack hält. Sehr gut gefallen hat mir auch das Kapitel über SVG und Canvas, welches man so nur in wenigen Büchern findet.

Das Buch ist dabei weniger ein Tutorial mit auf sich selbst aufbauenden Kapiteln, vielmehr ist es quasi eine ausführliche Funktionsreferenz. Dabei werden jedem Element bzw. jeder Elementgruppe ein eigenes Kapitel gewidmet. Man muss das Buch auch nicht linear von vorne bis hinten durchlesen, auch hin- und herspringen ist kein Problem.

Der Vorteil, den ein lineares Lesen bietet, liegen aber auf der Hand. Da hier sehr viele Features angesprochen werden, von denen selbst ich noch nicht gehört habe, lernt man während des Lesen viele neue Elemente kennen. Zumal sich das Buch sehr gut lesen lässt, was es sehr angenehm macht, alle Kapitel durchzuarbeiten.

Auch sehr schön ist, das der Autor bisher eher weniger beachtete Probleme in der Webentwicklung in den Vordergrund gehoben hat: Barrierefreiheit. Das heißt, das die Website auch von Menschen gelesen werden kann, die zum Beispiel auf einen Screenreader (liest den Text der Website vor) oder ein Braillezeile angewiesen sind. Aber noch viel wichtiger: Google kann damit die wirklich relevanten Informationen herausfiltern, SEO wird damit deutlich vereinfacht.

Das Buch ist zwar sehr aktuell, viele Elemente werden besprochen. Nur leider fehlen auch sehr wichtige Elemente. Das Picture-Element habe ich zum Beispiel vermisst, das dürfte aber wohl daran liegen, das es erst wenige Monate alt ist. In der nächsten Auflage sollte das dann behoben sein, inzwischen ist HTML5 ja fertig spezifiziert.

Die 30 Euro für das Buch sind wirklich gut investiert, das E-Book ist sogar 10 Euro günstiger.

Request failed.

Facebook Twitter WhatsApp

von Florian Schmidt

Gründer von Netzleben. Studiert IT System Engineering am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam. Kauft viel zu viel Technik online ein. Liebt Kekse.

Hinterlasse einen Kommentar

Kommentare

Denis Potschien

In der Tat war das Picture-Element bei Erscheinen des Buches noch in der Diskussion und konnte daher nicht berücksichtigt werden.

Aber vielen Dank für die Rezension meines Buches – mit leichter Verspätung. :-)

Hierauf antworten